Was sind eigentlich Fundtiere?
veröffentlicht am in Pflegen & Schützen
Fundtiere
Entlaufene und ausgesetzte Haustiere, die gefunden werden, landen üblicherweise im zuständigen Tierheim. Die aufgenommenen Tiere werden untersucht und versorgt. Im besten Fall ist das Tier mit einem Chip oder einer Tätowierung versehen und kann umgehend seinem Besitzer zugeordnet werden. Nur chippen reicht nicht!! Aus diesem Grund unser Appell an alle Tierhalter*innen: Lassen Sie Ihre Tiere chippen und kostenlos registrieren! z.B. bei TASSO: www.tasso.net/Tierregister/Tier-registrieren
Auf der TM Facebook Seite werden alle Fundtiere, die bei TERRA MATER landen veröffentlicht. Hier posten wir auch Suchplakate von vermissten Tieren.
Unsere Vermittlungstiere
Unsere Tierauffangstationen sind recht voll. Oft müssen wir Quarantänezeiten einhalten und die Tiere müssen erst einmal aufgepäppelt werden. Die Tiere, die auf unserer Website vorgestellt werden, sind dann auch wirklich bereit auszuziehen.
Hier geht es direkt zu den aktuellen Vermittlungstieren.
Bis zu 1000 Tiere jährlich
Jährlich nehmen wir bis zu 1.000 Tiere in unserer Tierauffangstation in Lustadt, unserer Reptilienauffangstation in Graben-Neudorf, in unserem Tierheim in Guben und mehr als 10.000 Tiere in und über unser bundesweites Tierschutz-Netzwerk auf. Durchgehend versorgen wir bis 210 Tiere täglich auf unserer Tierauffangstation in Lustadt und bis zu 120 Reptilien auf unserer Reptilienauffangstation in Graben-Neudorf sowie um die 100 Hunde und Katzen in unserem Tierheim in Guben.
Eine große Zahl der Tiere, die bei uns landen, sind Fundtiere, die herrenlos umherstreunen, ob ausgesetzt, vernachlässigt oder einfach „nur“ ausgebüchst“. Auch die umliegenden Behörden bitten uns um Unterstützung oder private Halter*innen geben ihre Tiere bei uns ab.
Mehrmals in der Woche nehmen wir Fund- und Abgabetiere auf unseren Stationen auf. Bei den meisten Tieren handelt es sich um Hunde und Katzen. Rund die Hälfte dieser Tiere sind irgendwie gekennzeichnet, entweder mit einem Chip oder mit einer Zahlen-Tätowierung. Generell können wir immer die Kennzeichnung auslesen und somit auch im besten Fall die Besitzer ausfindig machen. Das beinhaltet aber, dass das Tier auch in einem Haustierregister registriert ist, z.B. bei Tasso. Und genau das vergessen leider viele Halter*innen von Katzen und Hunden. Von den gekennzeichneten Tieren, die bei uns landen, sind maximal 20 % auch registriert. Und somit beginnt das Suchen und Aufrufen über Facebook, Bekanntmachen in Gemeindezeitungen und vor allem das Warten der Tiere abgeholt zu werden.
Viele, zu viele Haustiere sind nicht gekennzeichnet. Einige Tierbesitzer denken daran, ihre Tiere chippen zu lassen, aber leider ist das nur der halbe Weg. Die Nummer vom Chip muss noch bei einem Tierregister, z.B. Tasso, angemeldet werden, das ist kostenlos! Dort werden die Telefonnummer und die Adresse des Tierhalters gespeichert. So können die Tierretter diesen Chip einfach auslesen und beim Besitzer anrufen und eine schnelle Wiedervereinigung organisieren. Das spart Nerven, vor allem bei den Besitzern, da diese meistens in großer Sorge sind. Dazu kommt, dass jeder Tag im Tierheim für die Haustiere oft Stress bedeutet und darüber hinaus entstehen für die Besitzer Kosten für die Unterbringung und Versorgung des Tieres. Unsere Facebook Community hilft uns täglich und teilt unsere Posts, die wir zu den Fundtieren und vermissten Tieren einstellen. Das hilft uns, den Tieren und den Besitzern.