Bitte Hunde an die Leine
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Wildtiere brauchen Schutz. Die Brut- und Setzzeit beginnt!
Bitte Hunde an die Leine! Wildtiere brauchen Schutz.
In der Zeit von März bis Mitte Juli sollten - in einigen Bundesländern müssen - Hunde an der Leine geführt werden. Dieses gilt vor allem bei Waldspaziergängen, auf Feldwegen und Wiesen, in Parks und Grünanlagen. Generell ist darauf zu achten, dass die Hunde die Wildtiere beim Brüten und Aufziehen nicht gefährden, indem diese sie verschrecken oder jagen. Bitte nehmen Sie Rücksicht und lassen Sie Ihre Hunde nicht frei herumlaufen.
Nicht angeleinte Hunde und auch falsche Fürsorge des Menschen werden oft sogar zur potenziellen Gefahr. Ursprünglich geruchsneutrale junge Hasen, die von Menschen angefasst werden, können von Fressfeinden gewittert werden. Dies sollte aber unbedingt vermieden werden. Junghasen bleiben tagsüber allein. Die Kleinen wurden nicht verstoßen. Das Muttertier kommt nur für wenige Minuten in der Nacht vorbei, um seine Jungen zu säugen. Den Rest der Zeit sind die Jungen auf sich gestellt. Durch ihr ruhiges Verhalten und ihre Fellfarbe sind sie ausreichend getarnt. Auch wenn ein Jungtier allein ohne seine Geschwister in einer muldenförmigen sogenannten "Sasse" sitzt, ist das vollkommen normal. Oftmals trennen sich die Kleinen wenige Tage nach der Geburt und verteilen sich auf mehrere Sassen, um so die Überlebenschancen zu erhöhen.
Bitte denken Sie auch an Ihren Hund. Sollte ein Jäger oder Förster einen unangeleinten Hund abseits von Wegen in einem Naturschutzgebiet antreffen, dann darf er ihn erschießen auch wenn der Hund nicht erkennbar Wild jagt oder hetzt.
Achtung: Wie auch im Herbst kann es im Übergang von Winter auf Frühjahr zu vermehrtem Wildwechsel kommen. Bitte passen Sie Ihre Fahrweise an.