Welttierschutztag

Es ist unsere Pflicht mit den Tieren respektvoll umzugehen und auf sie zu achten!

Seit 25 Jahren arbeiten wir - TERRA MATER e.V. - für den Tierschutz. Es ist nicht nur Idealismus sondern vor allem der Respekt den Tieren gegenüber. Wir teilen uns die Erde mit ihnen. Viele Arten waren schon lange vor uns hier. Wir nutzen die Tiere als Haus- und Nutztier, sie bereichern unsere Leben, geben uns Schutz und können uns sogar retten. Oft sind Tiere für einige Menschen der einzige Halt und Partner.

Ein Beispiel unserer Tierschutzarbeit:

Kastration von Katzen - Der Mensch ist schuld an der Überpopulation der Katzen

Unsere Tierschutzpartner und ehrenamtlichen Helfer, die sich bundesweit um verwilderte Katzen kümmern, kommen immer wieder an sog. Futterstellen, an denen durchschnittlich bis zu 25 Katzen hinkommen. Meist fühlt sich niemand für die Katzen verantwortlich, niemand kümmert sich um die oft elend aussehenden Katzen. In Deutschland gibt es nach Schätzungen von Tierschützern zwei Millionen sogenannter Straßenkatzen oder auch Streuner genannt. Hinzu kommen 13 Millionen Hauskatzen, von denen einige ab und zu in den Garten dürfen.

Woher kommen all diese Katzen?

Oft fängt es an mit einer unkastrierten Katze, und auf einmal sind es viel zu Viele. Unkastrierte Hof- und Freigänger-Katzen sowie ausgesetzte Katzen vermehren sich unkontrolliert.Katzen werden ab einem Alter von 5 bis 6 Monaten geschlechtsreif, und von einer nicht kastrierten Katze kann es innerhalb eines Jahres bis zu 35 Nachkommen geben. Der Bestand an freilebenden Katzen wächst,und damit das Katzenelend. Viele dieser Tiere hungern, leiden an Parasiten, erkranken oder sind verletzt. Man bemerkt sie oft nicht, da sie sich gut verstecken oder sie einfach verscheucht werden. Um konsequent Nachwuchs und weiteres Elend zu verhindern, sollten Katzen/Kater spätestens mit ca. 6 Monaten kastriert werden.

Es gibt verschieden Gründe, warum Katzen herrenlos auf der Straße leben. Entweder sind es entlaufene oder ausgesetzte Hauskatzen, bzw. die davon schon auf der Straße geborenen Nachkommen. Aufgrund dessen, dass diese verwilderten Nachkommen kaum oder gar keinen Kontakt zu Menschen haben sind sie dementsprechend ängstlich und scheu, misstrauisch und meiden menschlichen Kontakt. Wenn verwilderte Katzen eingefangen werden, um sie kastrieren oder sterilisieren zu lassen, sollten sie anschließend in ihr Stammrevier entlassen werden. Die meisten Nachkommen sind sozialisier- und vermittelbar, wenn die Welpen früh genug Menschen kennenlernen.

Kastrieren ist die einzige sinnvolle Lösung, die Überbevölkerung und damit das Katzenelend einzudämmen.

Gerade in den Wintermonaten müssen die verwilderten Katzen um ihr Überleben kämpfen. Es ist kalt, nass und viele Gefahren lauern auf der Straße.

Versorgung von Straßenkatzen durch TERRA MATER und Partner

An festen Futterstellen werden die wildlebenden Katzen mit Nahrung und Wasser versorgt. Dort erfolgt die Fütterung kontrolliert und weitgehend unter hygienischen Umständen. Diese offiziellen Futterstellen werden regelmäßig durch TERRA MATER und unsere Tierschutzpartner beaufsichtigt, gepflegt und überwacht. Die Katzen stellen sich auf feste Futterzeiten ein und tauchen pünktlich zur Fütterung auf. Das Ziel der Fütterungen ist vor allem auch dafür gedacht, die Katzen einzufangen und zum Tierarzt zubringen, um sie dort unfruchtbar machen zu lassen.

Und genau hier können Sie uns helfen! Wir sind dankbar für jede Spende, da die Tierarztkosten erheblich sind.

Katzen, die wir draußen antreffen, sind nicht immer Streuner. Bitte achten Sie darauf, dass es sich auch um einen Freigänger oder sogar um ein vermisstes Tier handeln kann. Fundtiere müssen immer zuerst beim zuständigen Ordnungsamt, ansässigen Tierarzt, bei einem Tierheim oder Tierschutzverein gemeldet werden. Dann wird geprüft, ob das Tier per Mikrochip oder Tätowierung gekennzeichnet ist.

Sollten Sie ein herrenloses Tier füttern oder bei sich aufnehmen übernehmen sie damit auch die Verantwortung. Zuerst muss das Tier tierärztlich untersucht und versorgt werden. Um unkontrollierte Vermehrung vorzubeugen und damit ein wachsendes Katzenelend einzudämmen, gehören die Kastration von streunenden Katzen zu den wichtigsten Aufgaben im Tierschutz.

Es ist für uns als Tierschutzverein unsere Pflicht kranken und verletzten Tieren zu helfen und es sollte für jeden Menschen selbstverständlich sein!

Mehr dazu:

Chippen allein reicht nicht

Katzenelend in Deutschland

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