TERRA MATER Mobile Tierrettung

Tier in Not: Was kann ich tun? Wen rufe ich an?

Ihr Hund erbricht sich ständig? → Tierarzt oder Tierklinik

Ihre Katze sitzt im Baum oder auf dem Dach? Feuerwehr

Sie haben ein angefahrenes Tier am Straßenrand gesehen? Polizei oder TM MobiTi

Seit Tagen Hund angeleint auf einem verlassenen Grundstück Polizei, Veterinär, TM MobiTi

10 Entenküken sitzen allein seit Tagen am Teich TM MobiTi

Katze verletzt am Wegesrand TM MobiTi

Verletzter Fuchs sitzt seit Tagen auf Terrasse Polizei, zuständiger Jäger, bzw. Jagdpächter, TM MobiTi

Katze im Brunnenschacht Feuerwehr, TM MobiTi

Wichtig zu wissen: Die zuständigen Ordnungsämter arbeiten eng mit ansässigen Tierschutzvereinen, Tierauffangstationen und/oder Tierheimen zusammen, so auch mit TERRA MATER und seinen Tierschutzpartnern.

Bei Verdacht auf Tierquälerei ist das zuständige Veterinäramt (Amtstierarzt) zu informieren. Es gibt einen 24Std. Bereitschaftsdienst im Veterinäramt, auch an Sonn- und Feiertagen. Hier finden Sie Veterinärärzte bundesweit unter: https://www.amtstierarzt.de/adressen/untere-veterinaerbehoerden

Nothilfe, wenn Gefahr im Verzug ist - Befindet sich ein Tier in akuter Lebensgefahr, müssen Sie nicht auf Polizei oder Feuerwehr warten, sondern dürfen auf Rechtsgrundlage § 32 Strafgesetzbuch (StGB) sofort und unmittelbar Hilfe leisten (Nothilfe). Im Rahmen einer solchen Nothilfe dürfen Sie bspw. straffrei eine Autoscheibe einschlagen, wenn das Auto in der Sonne steht und die Temperaturen darin offensichtlich lebensbedrohlich für das eingeschlossene Tier sind. Sollten Sie dennoch Bedenken bzgl. der Gefahr der eigenen Strafverfolgung wegen Sachbeschädigung haben, informieren Sie vorher die Rettungsleitstelle (Tel: 112) über den Sachverhalt. Sie brauchen nicht auf die Polizei oder Feuerwehr zu warten.

Bitte beachten: Sollte bei Ihrem Haustier ein medizinischer Notfall vorliegen, rufen Sie bitte zunächst Ihren zuständigen Tierarzt an oder - außerhalb der Sprechstunden - eine Tierklinik oder den Tierarzt Notdienst in Ihrer Nähe.

Wichtige Telefonnummern:

Polizei: 110

Feuerwehr: 112

TERRA MATER e.V. Mobile Tierrettung 24/7: 0170-31 57 618

TERRA MATER e.V. Tierschutzinspektion - im Falle von Tiermisshandlungen und schlechter Haltung: Heinz Zimmermann 0170-31 57 618

TASSO e.V. - 24-Stunden-Notruf-Hotline: 06190 / 93 73 00

Fundtiere

Entlaufende und ausgesetzte Haustiere, die gefunden werden, landen üblicherweise im zuständigen Tierheim. Die aufgenommenen Tiere werden untersucht und versorgt. Im besten Fall ist das Tier mit einem Chip oder einer Tätowierung versehen und kann umgehend seinem Besitzer zugeordnet werden. Nur chippen reicht nicht!! Aus diesem Grund unser Appell an alle Tierhalter*innen: Lassen Sie Ihre Tiere chippen und kostenlos registrieren! TASSO: www.tasso.net/Tierregister/Tier-registrieren

Auf der TM Facebook Seite werden alle Fundtiere, die bei TERRA MATER landen veröffentlicht. Hier posten wir auch Suchplakate von vermissten Tieren.

Wildtiere – was tun im Notfall?

Sollten Sie auf ein Wildtier treffen, das augenscheinlich krank oder verletzt ist, informieren Sie bitte den für das Gebiet zuständigen Jagdpächter. Sie können auch die zuständige Polizeidienststelle (Tel.: 110) kontaktieren und den jeweiligen Jagdpächter ermitteln lassen. Bitte niemals ein Wildtier anfassen und mitnehmen. Das Tier könnte aus Angst beißen. Tierbisse sind auch ohne Tollwut sehr infektiös. Darüber hinaus könnte eine Anzeige wegen Wilderei auf Sie zukommen.

Was mache ich, wenn ich auf scheinbar verlassene Jungtiere (z.B. Rehkitz, Jungfuchs, Hase, Jungvogel) treffe?

Besteht nicht wirklich eine unmittelbare Gefahr, lassen Sie es zunächst in Ruhe. Bitte nicht hinlaufen und anfassen. Einige Tierarten nehmen ihre Jungtiere dann eventuell nicht mehr an. Beobachten Sie das Tier aus möglichst großer Entfernung oder erkundigen Sie sich bei fachkundigen Menschen.

Feldhasen-Kinder bekommen nicht selten nur einmal am Tag Besuch von der Hasenmutter. Bitte lassen Sie ein unverletztes Hasen-Jungtier dort wo es auf seine Mutter wartet.

Rehkitze werden mehrmals täglich von der Mutter versorgt. Bitte lassen Sie ein unverletztes Rehkitz in seiner vertrauten Umgebung.

Auch der Fuchs lässt seine Jungen während der Futtersuche häufig allein. Also, bitte nicht stören.

Eine Ausnahme sind Jungtiere von Eichhörnchen die am Boden sitzen. Sie benötigen fast immer Hilfe. Dieses Hilfe bekommen Sie hier https://www.eichhörnchen-in-not.de/ oder melden Sie sich beim deutschlandweiten Eichhörnchen Notruf: 0700-200 200 12

Vermeintlich hilflose Vogelkinder sollten auf jeden Fall in der freien Natur belassen werden. Nur ganz selten handelt es sich bei gefundenen Jungvögeln am Boden um verlassene, verletzte oder geschwächte Tiere, die Hilfe benötigen. Die sogenannten Ästlinge werden in der Regel noch 3 bis 4 Tage außerhalb des Nestes gefüttert. Hier weitere wertvolle Tipps zum Umgang mit Jungvögeln

Greifvögel unterliegen dem Naturschutzgesetz und dürfen grundsätzlich nicht aus der Natur entnommen werden. Finden Sie einen kranken, verletzten und hilfebedürftigen Greifvogel, bitte Polizei/zuständigen Jäger, bzw. Jagdpächter/TM MobiTi anrufen.

Igel sind Wildtiere und dürfen grundsätzlich nicht aus der Natur entnommen werden. Verletzte Tiere bitte zu einem igelkundigen Tierarzt bringen. Igelsäuglinge gehören immer in eine professionelle Auffangstation. Hier gibt es wichtige Informationen und Kontaktdaten: http://www.pro-igel.de/igel-links/adressen.html

Wespen-, Bienen-, Hornissennest: Bitte Nester dieser Tiere niemals selbst entfernen! Die Feuerwehr gibt Auskunft Alle wildlebenden Tiere, also auch Wespen, stehen nach dem § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes unter dem allgemeinen Artenschutz. Nach dem Gesetz ist es verboten, wildlebende Tiere ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder deren Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Wildbienen, Hummeln und Hornissen stehen unter besonderem Artenschutz (§44). Die Abtötung der Tiere oder die Zerstörung einer Behausung kann mit einer Geldstrafe mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Aber selbst die Entfernung eines Wespennests kann zu einer Geldstrafe im vierstelligen Bereich führen, wenn dafür keine vernünftigen Gründe vorliegen.

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Ihr TM Team

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