Wildtiere und Reptilien – Artenvielfalt erhalten

Wildtiere und Reptilien erfüllen eine wichtige Rolle im Kreislauf der Natur. Jede einzelne Tierart – von Reh über Kauz und Kreuzotter bis hin zur Biene – hat seinen festen Platz in diesem sensiblen Gefüge. Seitdem der Mensch jedoch an vielen Stellen in den Lebensraum der Wildtiere und Reptilien eingreift, sind viele künstliche Gefahrenquellen entstanden. Zäune, Straßen und giftige Chemikalien sind nur einige Beispiele dafür. Auch die nicht artgerechte Haltung von Reptilien in Städten wird zunehmend zum Problem. Dadurch leidet die gesamte Artenvielfalt und ganze Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht.

Wildtiere und Reptilien – Lebensräume schützen

Wildtiere und Reptilien sind nicht domestiziert und daher nicht an ein Leben mit Menschen angepasst.

In Zusammenarbeit mit Experten pflegen wir in Not geratene Wildtiere und Reptilien artgerecht, um sie schnellstmöglich wieder gesund in die Freiheit zu entlassen.

Unser aller Ziel muss sein, die Artenvielfalt und damit das Leben auf unserem Planeten zu erhalten.

Mit Ihrer Spende investieren Sie in

  • · Schulung & Ausbildung qualifizierter Wildtierpfleger*innen
  • · Artgerechte Haltung & Pflege zur Auswilderung
  • · Spezialnahrung & Medikamente
  • · Tierärztliche Behandlungen & Transporte
  • · Ganzjährige Beheizung von Räumlichkeiten

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Neueste Artikel Wildtiere & Reptilien

Ein Herz und eine Seele...

Notunterkunft für Wildtierbabys

Da unser Tierschutzverein in der Nähe von Kassel liegt und viele von Ihnen ja wissen, das Kassel als " Hochburg " der Waschbären gilt, können Sie sich vielleicht vorstellen, das über Jahre immer mal wieder Waschbärenbabys gefunden und bei uns abgegeben worden sind. Mal sehr kleine Bärchen mit Augen noch zu, mal etwas größere Exemplare, die irgendwie verloren gegangen sind. Ob es nun immer Fundtiere waren sei einmal dahin gestellt, viele Leute mögen die Bärchen nicht und wenn sie plötzlich feststellen, das ein Waschbär auf ihrem Dachboden eingezogen ist setzen sie alles in Bewegung, diesen Bewohner schnellstens wieder loszuwerden.

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Verwaiste Fuchs- und Marder Babys

Das Frühjahr beginnt und damit beginnt auch die Zeit in der viele Wildtiere ihre Jungen bekommen. Die Wildtierstationen haben die ersten verwaisten Jungtiere aufgenommen. Wir als Tierschutzzentrum nehmen bei Notfällen ebenfalls Wildtiere auf. Im März wurden wir zu einem Grundstück gerufen. Dort hatte die Familie in ihrer Scheune 4 Fuchswelpen gefunden. Bei unserem Eintreffen fanden wir nur noch einen lebenden Fuchswelpen vor, die anderen waren leider schon gestorben. Wahrscheinlich wurde die Fuchsmutter bei der Aufzucht gestört oder viel einem Unfall zum Opfer. Der überlebende Fuchswelpe war in einem sehr schlechten Zustand, es war sehr unsicher ob wir es schaffen würden den Kleinen am Leben zu erhalten. Der kleine Fuchs kam in eine Pflegestelle, zur Familie Wolff. Die Familie Wolff hat schon viele Wildtiere aufgepäppelt und verfügt über jahrelange Erfahrung im Umgang mit Wildtieren und deren Aufzucht. Mittlerweile hat der kleine Fuchs stetig zugenommen und sich gut entwickelt.

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Steinbock "Herr Heidi"

Bei einem illegalen Tiertransport wurden 2014 einige Schwarzhalsschwäne, Bennett-Kängurus und ein kleiner Steinbock beschlagnahmt. Die Tiere sollten vermutlich von Polen in einem privaten „Zoo“ gebracht werden. Der Transport wurde jedoch in Deutschland kontrolliert und da für die Tiere die erforderlichen Papiere fehlten, wurden diese sichergestellt. Bei seiner Ankunft wurde irrtümlich angenommen, dass es sich bei dem kleinen Steinbock um ein Weibchen handelt und er wurde auf den Namen Heidi getauft. Der Irrtum wurde schnell bemerkt und so wurde er kurzerhand in „Herr Heidi“ umgetauft.

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Foto:
Wildtierstation Hamburg

Als wir letzte Woche beim Tierarzt vorbeischauten

TM Lehrling Darja von der Wildtierstation Hamburg berichtet: "Vor einigen Tagen bekamen wir in die Wildtierstation eine weibliche Bartagame als Fundtier. Bei dieser zeigte sich gleich eine auffällig dicke Verhärtung des Bauches. Daraufhin vermuteten wir eine Legenot, da sie sich vermutlich schon längere Zeit bei den kalten Temperaturen draußen befunden hatte. Ein Tierarztbesuch war unumgänglich. Auch ein Uhu, welchen wir vor kurzem aufgenommen hatten, musste aufgrund einer Flügelverletzung, eventuell Fraktur, mit zum Tierarzt.

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Foto: Wildtierstation Hamburg

Achtung, Stacheldraht tötet!

Die Natur ist zerschnitten von Autobahnen, Hochspannungsleitungen, Windparks und Stacheldraht. Die Tiere, die in diesem Umfeld überleben, haben Glück. Zum Leidwesen der Wildtiere verbrauchen die Menschen immer mehr Natur, ohne Rücksicht auf Verluste. Es werden auch Stacheldrähte quer durch die Natur gespannt, wohlwissend, dass es Opfer unter den Wildtieren gibt. Und wenn ein Stacheldraht nicht mehr benötigt wird? Dann denkt meist niemand daran, diese Gefahrenquelle zu entfernen.

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