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Anzufassen, zu fühlen verschafft ein viel intensiveres Verhältnis zu Tieren.
Ilka Simm unterrichtet eine vierte Klasse aus Beelitz in der Waldschule.
Die Kinder kommen aus dem ganzen Landkreis Potsdam immer wieder
zu diesem Naturkunde-Unterricht der besonderen Art.


Im Sinneslabyrinth
der Waldschule bei Potsdam

Terra Mater unterstützt neues Naturschutzprogramm für Kinder

Schon lange unterstützt Terra Mater die Arbeit des gemeinnützigen Vereins "Wald-Jagd-Naturerlebnis" der Waldschule bei Potsdam. Und das, weil Ilka Simm (40), die Leiterin des Projektes, eine hervorragende Jugendarbeit macht. Das Waldhaus "Großer Ravensberg" ist Wild-Auffangstation, Observatorium und Schulungsort zugleich. Ganze Schulklassen der Umgebung erhalten hier theoretischen und praktischen Natur-Unterricht. Aber auch Urlauber sind gern gesehene Gäste in der Waldschule.
Kinder wie Erwachsene lernen in einem Unterrichtsraum die Tiere kennen, die ihnen Ilka Simm und ihr Lebensgefährte Joachim Schönholz (46) später in freier Natur zeigen.
Ganz neu ist jetzt das "Sinneslabyrinth" zu dem jetzt die Schüler und Schülerinnen des Land-Kreises Potsdam kommen. Hier können die Kinder nach einem Punktesystem an verschiedenen Stationen ihre Sinne schärfen. Hexenküche, Tastbox, Baumartenbestimmung und Fährtenpfad sind solche Stationen, an denen Geruchsnerven, Gefühl in den Fingern und auch Geschicklichkeit erprobt werden. Von einem Hochsitz aus müssen sie später das einheimische Wild erkennen.
Außer Terra Mater unterstützt auch der "World Wide Fund For Nature" das Projekt. Unser Engagement steht in der Konsequenz des Terra-Mater-Mottos: "Tierschutz fängt im Kindesalter an. Und diese besonders lehrreiche und spielerische Art mit Tieren in Kontakt zu kommen und ein Gefühl für die Schönheit der Natur zu entwickeln, sollte Schule machen.



Das Haus liegt mitten im Wald und es gibt sogar ein kleines Observatorium. Gleichzeitig zeigen die Kamine an: Von hier aus wird das ganze Land vermessen.
 


In diese Natur-Schule gehen die Kinder alle sehr gern. Ilka Simm stellt auch immer wieder leichte Aufgaben


Ein Kauz betrachtet neugierig und ohne jede Scheu die Besucher. Er weiß, dass ihm keine Gefahr droht.
 


Ein Waschbär kommt zur Begrüßung an den Zaun. Mal sehen, ob der Besucher was Schönes mitbringt.


In diesem Klassenzimmer werden Kinder, oft auch Erwachsenen auf das vorbereitet, was sie gleich vor der Tür in der freien Natur lebend sehen werden.
 



Spannend: Rehe auf der Waldlichtung vom Hochstand aus sehen. Für manches der Kinder ist es die erste Naturerfahrung unter fachlicher Anleitung.


 
 
  

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