Archiv Wildtierhilfe
Borkum
Neuer Weidezaun für bedrohte Greifvögel
Die Insel Borkum ist ein unverzichtbares Rückzugsgebiet für gefährdete Greifvogelarten wie Kornweihe und Sumpfohreule. Beide sind in Deutschland im Bestand stark gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht.(05/2010) Ehemals in weiten Gebieten des nordwestdeutschen Tieflandes in Mooren, Heiden und feuchten Grünlandgebieten heimisch, haben sie sich in den letzten Jahren fast ausschließlich auf die Ostfriesischen Inseln zurückgezogen. Der seit vielen Jahren hohe Bestand auf Borkum sowie auf einigen anderen Inseln ist somit bundesweit von herausragender Bedeutung, die Verantwortung zu ihrem Erhalt liegt damit in besonderem Maße in unseren Händen.
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Verhindern Greifvogel-Silhouetten den Vogeltod?
Amsel, Drossel, Fink und Star krachen oft gegen große Glasflächen und brechen sich das Genick. Darum haben Aufkleber auf vielen Fenstern die Umrisse von Greifvögeln. Aber reichen simulierte "Fressfeinde" wirklich, um die Vogelschar zu erschrecken?Ein dumpfer Knall an der Fensterscheibe, und schon fällt ein glückloses Rotkehlchen mit einem Genickbruch zu Boden. Millionen Vögel sterben jedes Jahr, weil sie mit hohem Tempo auf Glasscheiben prallen. Vor allem Schallschutzwände an Autobahnen, die Verglasung von Wintergärten und stark spiegelnde Glasscheiben sind für Vögel schwer erkennbare Hindernisse.
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Wildtierhilfe auf "YouTube"
Hier finden Sie einen fünfteiligen Bericht, den das Tierheim Hannover über die Wildtierhilfe Mittelstendorf gedreht hat."Glühwürmer" haben Igel zu Gast.
Die Kindergartengruppe "Die Glühwürmchen" aus Neuenkirchen baten das Team der Wildtierhilfe, etwas über die heimischen Igel zu berichten.Diana packte zwei unserer zahlreichen Wintergäste ein und fuhr mit Ihnen zu den Kindern.
Nach anfänglicher Scheu fassten die Kinder Mut, es wurden viele Fragen gestellt und wir hoffen, dass die Kinder ihr neues Wissen mit in die Familien nehmen, damit dort die Gärten "Igelgerechter" gestaltet werden!
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Wildkorridore für "tierischen" Grenzverkehr geplant
Potsdam/Lagow (dpa/bb) - Wandernde Wildtiere als Grenzgänger: Für Wölfe, Rothirsche und Fischotter ist das dichter werdende Verkehrsnetz beiderseits der Oder eine Bedrohung. Deshalb befassen sich Fachleute aus Deutschland und Polen am 27. und 28. Januar in einem Workshop in Lagow (Polen) mit binationalen Wildkorridoren und suchen Lösungen für das Problem, wie die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg am Dienstag in Potsdam ankündigte. Erwartet werden Naturschützer und Vertreter aus Verwaltungen. Ein deutsch-polnisches Projekt nehme sich des Themas an. «Denn Wildtiere wie Wolf, Rothirsch, Fischotter und Biber müssen wandern, um zu überleben.»Link zum Artikel:
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article11971204/Wildkorridore-fuer-tierischen-Grenzverkehr-geplant.html
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