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TM Station Tellingstedt... 

Stacheldraht....Kornweihe schwer verletzt...

Ein Kampf gegen Stacheldraht? Ein wohl aussichtsloser Kampf. Angesichts dessen das ja fasst täglich Stacheldrahtopfer in Betreuungsstationen eingeliefert werden, muss doch eine Änderung der Einzäunung herbei geführt werden. Gerade in den Küstenregionen wo Weihen und Sumpfohreulen ihren niedrigen Jagdflug ausüben und Jährlich immer häufiger Opfer von Stacheldrahtzäunen werden muss es doch machbar sein das der Naturschutz hier eine Vogelverträgliche Einzäunung erreicht. Jedes Jahr bekommt Klaus Meyer von der Betreuungsstation Rastede/Niedersachsen drei-vier Sumpfohreulen in seine Station. Die meisten Stacheldrahtopfer kommen von den Insel-wie z.B. Spiekeroog. Hier werden die Islandpferde hinter Stacheldraht gehalten. Aber auch andere Eulenarten und Taggreife werden immer wieder aus dem Draht befreit. Oft mit dem Ergebniss das die Tiere vom Tierarzt eingeschläfert werden müssen. In dem meisten Fällen fehlt ein Stück vom Flügel. Die Vögel zappeln panisch am Draht und verursachen großen körperlichen Schaden.Das lange dran rum zerren zerstört Bänder und Sehnen.Auch in Schleswig/Holstein ist der Einsatz von Stacheldraht natürlich selbstverständlich. Wohin das Auge reicht-Stacheldraht durchschneidet die Landschaft. Christian Erdmann, Wildvogelpfleger, bekommt immer wieder auch besonders geschützte Arten in seine Station.  Aktueller Fall, diese Kornweihe hing im Draht und amputierte sich durch langes Aufbäumen." Aber wenn selbst Naturschutzverbände Ihre Schutzgebiete mit Stacheldraht einzäunen-wie beginne ich dann das Gespräch mit einem Landwirt," fragt sich Erdmann.

Weiher

verletzter Weiher....

Foto und Text: K.Neeb / Chr. Erdmann


 
 
  

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