| Terra Mater Mitarbeiter Christian Erdmann besuchte am 11.03. die Reiherkolonie am Bramfelder See. Durch das mutwillige Ablassen des Sees bietet sich dem Betrachter ein trauriges Bild. Um die Reiherinsel ergießt sich eine schwarz stinkender Schlammwüste. Nicht nur das den geschützten Reihern die Nahrung vor Ort entzogen wurde - nein jetzt wird auch noch zu Beginn der Brutzeit damit begonnen den Schlamm aus dem See zu entfernen. "Hier wird empfindlich in das bevorstehende Brutgeschäft der Graureiher negativ eingewirkt"; resümiert der Vogelschützer. Diese Pflegearbeiten hätten auch in den Wintermonaten abgeschlossen werden können.
Die Graureiher sind aber nicht bedroht durch eine Hungersnot-berichtet der Vogelfachmann. Die Vögel sind hier sehr flexibel und weichen natürlich in andere Nahrungsgebiete aus, beruhigt Erdmann die besorgten Anwohner. "Wer diesen Winter überstanden hat wird auch den Fischfreien Bramfelder See überstehen. Es gibt genug Nahrungsgebiete in der nahen Umgebung.

Von schwarzem Schlamm umgeben - die Reiherinsel

Bedrohlich wirken die schweren Baumaschinen vor der Reiherkolonie

Christian Erdmann zeigt auf die noch vorhandenen Graureiherpaare

Wie lange werden sie noch hier ihre Nester anfliegen?
Text/Fotos: C. Erdmann, Terra Mater e.V. |