Wer haftet im Schadensfall?

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Hundehalter*innen kommen immer mal wieder in die Situation, die Betreuung des eigenen Vierbeiners zeitweise in externe Hände geben zu müssen. Doch wer haftet, wenn der Hund dann beim Gassigehen Schaden an Dritten oder deren Eigentum verursacht?Laut Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries, die für TASSO tätig ist, haften gemäß § 833 Satz 1 BGB in jedem Fall die Hundehalter*innen – trotz ihrer Abwesenheit. Zu differenzieren ist jedoch, ob z. B. Bekannte das Tiersitting unentgeltlich übernehmen oder ob es gegen Bezahlung oder sonstige Leistung erfolgt. Dann liegt eine vertragliche Vereinbarung vor, durch die auch die Betreuungsperson mithaftet.In der Regel werden entstandene Schäden in diesem Fall von einer gewerblichen Haftpflichtversicherung der zumeist professionellen Hundesitter*innen übernommen. Handelt es sich beim Gassigehen um eine (unentgeltliche), reine Gefälligkeit durch Bekannte, bezahlt die Haftpflichtversicherung der Tierhalter*innen die entstandenen Schäden.

Damit die Versicherung im Schadensfall die Leistung aber auch erbringt, ist Folgendes für Hundehalter*innen wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihre Haftpflichtversicherung das gelegentliche Tierhüten durch Dritte einschließt!

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