Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Quelle: flickr.com – kellygifford

Impulskäufe kennen wir alle. In Verbindung mit Tieren sollte allerdings jeder – insbesondere jetzt in der Weihnachtszeit – solch spontanen Impulsen widerstehen! Denn im Gegensatz zu geschenkten Spielekonsolen, Schmuck oder Kleidung können Tiere nicht, nachdem die erste Euphorie verflogen ist, achtlos in die Ecke gestellt werden. Vor dieser Voraussetzung GEHÖREN TIERE NICHT UNTER DEN WEIHNACHTSBAUM!

Alle, insbesondere Kinder, lieben Geschenke. Und natürlich entsteht angesichts großer, treuer Tieraugen der spontane Wunsch nach einem eigenen, lebenden Kuschel- und Streichelfreund. Doch diesem aus Mitleid oder weil der Vierbeiner doch so süß ist, unüberlegt nachzugeben, ist völlig falsch. Allzu häufig verlieren Kinder nach der ersten Euphorie den Spaß am Familienzuwachs. Leidtragende sind immer die Tiere. Ein Haustier bedeutet Verantwortung, aber auch Kosten – und das für viele Jahre! Dies muss sich jeder vor der Anschaffung eines Vierbeiners bewusst machen. Eltern sollten deshalb verantwortungsbewusst handeln. Sie sollten ihren Kindern klar machen, dass auf der Tagesordnung nicht nur gelegentliches Kuscheln steht, sondern ein Tier auch zeitaufwändige, langfristige Pflichten mit sich bringt. Manche Kinder kann dies überfordern. Bitte überlegen Sie sich daher genau, ob ihr Kind bzw. im Zweifel Sie selbst dem Tier und seinen Bedürfnissen gerecht werden können!

Wie wäre es stattdessen mit einer Tierpatenschaft als Geschenk?!

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