Polizeihundeinsatz wird teuer

Bild: Hoene

Eine Gruppe Jugendlicher sitzt im Park. Als die Polizei vorbeikommt, machen sie sich aus dem Staub. Die Beamten, die auf der Suche nach einem flüchtigen Täter sind, finden dieses verdächtig und nehmen die Verfolgung auf. Mit einem Polizeihund überwältigen sie einen der Flüchtigen. Der Hund springt ihn an und beißt mehrmals zu. Im Nachhinein jedoch stellte sich heraus, dass die Jugendlichen sich nichts haben zu Schulden kommen lassen. Nun entschied das Gericht in Karlsruhe, dass der Hundeführer das Tier auch in einer Festnahmesituation unter Kontrolle hätte haben müssen. Der Geschädigte erhielt Schadensersatz sowie 2500 Euro Schmerzensgeld.

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