Mit Bruchpilot Odin geht es aufwärts

Christian Erdmann mit Mäusebussard Odin

Beim morgendlichen Spaziergang mit seiner Hündin entdeckte Ole Hinsch letzte Woche einen verletzten Greifvogel am Deich in Wilhelmsburg. Er kontaktierte daraufhin TM-Partner Christian Erdmann, Leiter der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein. Nach Einschätzungen des Greifvogelexperten hatte der Mäusebussard, der den Namen Odin erhielt, eine Flügelverletzung – vermutlich durch einen Anflug an einen neu errichteten Zaun. „80 Prozent unserer Pfleglinge tragen Verletzungen durch Stacheldraht, Windkraftanlagen, Fensterscheibenanflüge, Auto- oder Zugunfälle davon“, ärgert sich der Wildtierexperte, der seit 30 Jahren verunfallte Wildtiere pflegt. „Nichts davon ist mit natürlicher Auslese zu rechtfertigen.“ Odin wird natürlich weiterhin gut versorgt. „Er ist der erste Bewohner unserer neuen großen Greifvogelflugvoliere“, berichtet Christian Erdmann. Nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung lässt Ole Hinsch Odin persönlich wieder frei.

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