Marys Befreiung

Pony Mary

Das arme Tier hatte zehn Jahre an der Kette in einem Stall vor sich hinvegetiert, ohne jemals Tageslicht zu sehen. Der Zustand ihrer Hufe blieb auf den ersten Blick verborgen, da die Beine in einem einzigen Batzen Mist steckten! Doch Mary bereitete es anscheinend große Schwierigkeiten, alleine zu stehen.

Nachdem die Hufe vorsichtig freigelegt worden waren, bestätigte sich die schlimme Vermutung: Diese hatten offensichtlich jahrelang keinen Hufschmied gesehen. Sie wuchsen bereits korkenzieherartig nach oben!

Für die beiden Tierschützer Heinz Zimmermann und Frank Emmrich war klar: Unmöglich, der gequälten Ponystute zuzumuten, die wenigen Meter zum neuen Zuhause selbst zu laufen! Daher baten sie Peter Zimmermann von der nahegelegenen TM-Partnerstation RZF Heideland e. V. in Korgau, mit einem Hänger zur Hilfe zu kommen. In einem Netz trugen die Männer das gequälte Tier dorthin. Nachdem so der Transport sichergestellt war, wurde entschieden, die geschwächte Mary vorerst durch TERRA MATER e. V. aufzupäppeln.

In Korgau, beim RZF Heideland, darf sich Mary nun erholen, wird entlaust, entwurmt und geimpft. Auch längst überfällige Huf- und Zahnpflege stehen auf dem Programm, bevor sie bei ihren neuen Besitzer*innen ein zweites Leben unter artgerechten Bedingungen beginnt. Sobald das Video von Marys ersten Laufversuchen fertig ist, stellen wir es hier für Sie ein!

 

Zurück