Marder Robert steckt im Wasserrohr

Am Samstag, 7. Juni 2015, kam ein junger Mann in die Wildtierstation in Soltau. Er brachte einen ca. 10 Wochen alten Marder zu uns. Das allein ist zu dieser Jahreszeit nichts ungewöhnliches, es werden uns täglich neue Tierbabys gebracht. Dieser junge Marder war seiner Neugier zum Opfer gefallen. Er steckte mit dem Kopf in einem Wasserrohr fest und es ging weder vor noch zurück. Der junge Mann, der ihn gefunden hat, hatte Schreie in der Wand gehört und diese dann kurzerhand aufgeschlagen. Dort entdeckte er das Tier in seiner prekären Situation. Um ihm so schnell wie möglich helfen zu können, schnitt er das Rohr an beiden Enden ab und brachte es mitsamt Marder darin zu uns. Der arme kleine Kerl schrie vor Angst und konnte vom Team ganz vorsichtig mit der Säge befreit werden. Vollkommen erschöpft wurde Robert, wie er vom Team getauft wurde, zu unseren anderen Jungmardern gebracht, wo er sich langsam von dem Schrecken erholt.

Zurück