Lauras Traum: Zootierpflegerin

TM unterstützt junge Menschen, die sich für den Tierschutz begeistern und einsetzen möchten. Laura-Marie Oster ist eine von ihnen. Die angehende Zootierpflegerin ist seit Herbst 2012 in der Ausbildung bei der Wildtierhilfe Lüneburger Heide (Niedersachsen). Hier erzählt Laura uns, weshalb dieser Beruf schon immer ihr großer Traum gewesen ist. Und sie berichtet uns, was sie an ihrer Arbeit schätzt und in welchen Momenten ihr Herz für Tiere besonders zu schlagen beginnt. Danke Laura, für Deine Zeilen! TM wünscht Dir weiterhin viel Freude bei Deiner Ausbildung!

Hallo!

Mein Name ist Laura und ich bin Auszubildende bei der Wildtierhilfe Lüneburger Heide e. V. Ich habe vor meiner Ausbildung schon ein EQJ (Einstiegs-Qualifizierung für Jugendliche über die Arbeitsagentur) bei der Wildtierhilfe gemacht. Nun bin ich sehr froh, dass mir mein größter Traum, Zootierpflegerin zu werden, von TERRA MATER erfüllt worden ist. Seit ich klein bin, interessiere ich mich schon für Tiere und auch für ihren Schutz. Ich hatte auch schon immer Haustiere. Zu meinen Aufgaben in der Wildtierhilfe gehört u. a. die Versorgung von kranken, verletzten und verwaisten Wildtieren. Dies finde ich sehr spannend, weil ich ja erst einmal herausfinden muss, was für ein Tier ich vor mir habe. Das Füttern und Tränken aller Tiere gehört natürlich auch dazu sowie das Einrichten und Säubern der Gehege oder die Beschäftigung der Tiere. Die Waschbären beschäftige ich z. B., indem ich „Leckerchen“ in Röhren verstecke. Im Sommer kann man auch „Eisbomben“ anfertigen. Diese macht man wie folgt: Man nimmt einen 5-Liter-Eimer oder Ähnliches und tut leckere Dinge rein wie z. B. Äpfel, Bananen, Hundeleckerlies oder andere Dinge. Dann füllt man Wasser hinein und stellt den Eimer in das Kühlfach und wartet, bis es gefroren ist. Man wiederholt dies mehrfach und fertig ist die Eisbombe! Für mich war bis jetzt das tollste Erlebnis die Auswilderung eines Bussards. Es ist ein schönes Gefühl, ein Tier später gesund und munter in die Freiheit zu entlassen, nachdem es vorher krank, verletzt oder als Jungtier zu uns kam. Da der Frühling vor der Tür steht, freue ich mich schon besonders auf die zahlreichen Jungtiere, die dann mit der Flasche aufgezogen werden müssen, weil sie ihre Eltern verloren haben oder von ihnen abgestoßen wurden. Liebe Grüße Laura

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