Junge Seehunde erfolgreich gerettet

Ein geretteter Heuler.

Die ersten Heuler dieser Saison sind auch an Föhrs Stränden angespült worden. Das Tierhuus und Robbenzentrum Föhr wird oft von Touristen und auch einheimischen Strandspziergängern alamiert. Einige dieser Tiere wurden im Tierhuus-Insel Föhr erstversorgt und für den Weitertransport stabilisiert. Erst vor zwei Tagen war es Mitarbeitern gelungen, zwei Heuler, die völlig erschöpft an den Strand kamen, von der Wasserseite aus zu bergen. Andernfalls hätte die Gefahr bestanden, dass die Tiere wieder, wie kurz vorher geschehen, durch unvorsichtige Strandbesucher ins Meer zurückgetrieben worden wären. Heuler sind die mutterlosen Seehundbabies. Leider besteht nach einer Trennung durch verschieden Störungen von Mutter und Kind keine Chance mehr, dass sich die beiden wieder finden. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die Mutter in den ersten zwei Wochen noch nicht einmal auf Nahrungssuche geht und mit ihrem Jungen fast ständig in Körperkontakt steht, so André van Gemmert, Geschäftsführer vom Robbenzentrum Föhr. Häufig ruht sich das Kleine auch auf dem Rücken der Mutter aus, wenn bei Flut die Tiere im Meer schwimmen. Die aufgefundenen Heuler sind alle ausgetrocknet und meist auch stark abgemagert, sodass eine schnelle Erstversorgung zur Stabilisierung der Tiere oft lebensrettend ist, berichtet Janine Bahr, Tierärztin im Tierhuus und Leiterin des Robbenzentrums Föhr. Das Robbenzentrum baut gerade den Quarantänecontainer zur Aufnahme und Erstversorgung speziell von Robben aus. Sollten Sie einen Heuler oder auch eine verletzte Robbe am Strand entdecken, erreichen Sie uns Tag und Nacht unter der Telefonnr.: 0177/3300077.

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