Hilfe für gestrandeten Heuler

„Seehundheuler bei Hohnstorf (Elbe) in Not“ – dieser Notruf ging im August dieses Jahres im Tierheim Lüneburg ein. Sofort fuhren Tierheimmitarbeiter zu der Unglücksstelle, um den sehr geschwächten jungen Seehund einzufangen. Noch in der Nacht brachten sie das Tier in die Wildtierauffangstation Hamburg. „Wir kümmerten uns um die Erstversorgung und gaben über eine Magensonde Elektrolyte“, erklärt Stationsleiter Christian Erdmann, der sich seit 28 Jahren um verletzte und verwaiste Wildtiere kümmert. „Dann fütterten wir den kleinen männlichen Heuler mit Fischbrei.“ Cornelius, so der Name des Heulers, wurde, als es ihm besser ging, zur Seehundstation nach Norden Norddeich gebracht. Dort kann er artgerecht versorgt werden.“ Jetzt wird der kleine Kerl mit Artgenossen aufgezogen, um ihn dann in der Nordsee wieder freizulassen.

Zurück