Jakobskreuzkraut: Gefahr für Mensch und Tier

Foto: Pixabay

Kreuzkraut, eine Pflanze mit leuchtend gelber Blüte, sieht wunderschön aus, ist aber – Achtung – hochgiftig und breitet sich rasant aus! Die Samenschirmchen werden vom Wind natürlich auch auf Felder, Heu- und Streuobstwiesen getragen. Zudem lieben Bienen die gelben Blüten. So gerät das Gift in den Honig, allerdings in zu geringen Mengen, um dem Menschen ernsthaft zu schaden.

Bei direktem Hautkontakt sieht es schon anders aus: Er führt zu unangenehmen Reizungen und Taubheitsgefühlen. Der Verzehr des Kreuzkrauts hat Vergiftungen zur Folge, die insbesondere bei Tieren lebensgefährlich sein können.

Im ersten Jahr seines Wachstums produziert das Kraut kaum Bitterstoffe, und auch im Heu sind diese nicht mehr vorhanden. Pferde und Rinder hält dies also nicht vom Fressen ab. Leberschäden, die schon geringe Mengen des Kreuzkrauts auslösen, können die Folge sein.

Entfernen Sie daher das Kreuzkraut, dessen Blütezeit von Juni bis August ist, sorgfältig aus Ihrem Wirkungskreis – am besten die gesamte Pflanze. Verwenden Sie möglichst einen Unkrautstecher und denken Sie daran, Handschuhe zu tragen! Die ausgestochene Pflanze darf nicht auf den Kompost oder in die Biomülltonne geworfen werden. Sie muss in der Restmülltonne entsorgt werden, denn nur bei Verbrennungstemperaturen von über 60 Grad stirbt der Samen ab.

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