Gefangen im Abwehrnetz

Foto: Wildtierhilfe
Lüneburger Heide

Viele Gefahren warten auf die vielen Zugvögel, die jetzt ihren weiten Weg aus dem Norden ins weite Afrika antreten. In Jarlingen/Niedersachsen versuchte ein seltener Fischadler an einem Teich einen Fisch zu erbeuten und geriet dabei in ein Reiherabwehrnetz. Der Adler hatte keine Chance sich mit eigener Kraft aus dem Netz zu befreien. Glück im Unglück: Der Fischteichbesitzer entdeckte noch rechtzeitig den Adler, befreite ihn und brachte ihn zur TM Partnerstation Wildtierhilfe Lüneburger Heide e. V. "Wir versorgen den Fischadler nun mit frischer Forelle und hoffen, dass der große Greifvogel sich schnell erholt von seinen Strapazen. Zum Glück hat das Netz keine Verletzungen verursacht. Allerdings ist der Adler natürlich völlig erschöpft vom Versuch sich aus dem Netz zu befreien", erklärt Diana Erdmann, Leiterin der Wildtierhilfe Lüneburger Heide. Demnächst soll der Adler dann in Fundortnähe freigelassen werden, sodass der noch wartende Partnervogel gemeinsam mit dem Unglücksadler den weiteren Weg nach Afrika antreten kann.

Zurück