Frau Borst berichtet aus Lustadt:

Der Katzenfamilie geht es wieder gut!

Abends gegen 19 Uhr erreichte mich ein Anruf, dass 9 Katzenwelpen im Wald bei Kirrlach gefunden wurden. Da schnell fest stand, dass die Zwerge noch viel zu klein waren um eigenständig zu fressen, fuhr ich los in die Station nach Lustadt, wo unser Fahrer schon auf mich wartete. 9 kleine Katzenkitten, die erst seit kurzer Zeit die Augen offen hatten, piepten mir entgegen, alle ca. 12-16 Tage alt. Ruckzuck die Taschen mit Milchpulver, Flasche, Decken und Co gepackt und alle 9ne mit nach Hause genommen. Dort angekommen verteilte ich erst mal eine Runde Milch mit der Flasche und rieb alle Bäuchlein, um den Urin und Kotabsatz anzuregen. Dabei eine kleine Bestandsaufnahme: 5 weibliche und 4 männliche Zwerge waren anfangs alle 2-3 Stunden mit Milch zu versorgen. Die erste Nacht war hart! Am nächsten Morgen erklärte sich meine Kollegin Fr. Leibig bereit mir 5 der Kleinen „abzunehmen“. Somit hatten wir nachts wenigstens etwas Schlaf. Tagsüber trafen wir uns oft zum gemeinsamen Füttern und Bäuchlein Reiben und um uns auszutauschen wie es so läuft. Schnell stellte sich heraus, dass es mind. 2 unterschiedliche Würfe  sein mussten, da 3 der Kitten etwas kleiner und weniger entwickelt waren als die anderen. Wir hatten einige Sorgenkinder mit Durchfall, Infekt und Fieber. Eines der kleinen Mädchen hat es leider trotz häufigem Tierarztbesuch nicht geschafft. Fr. Leibig und ich waren sehr traurig darüber, man hat sie schließlich tagelang versorgt und gepäppelt und ins Herz geschlossen. Nach langen Wochen der Pflege mit Hoch's und Tief’s haben es schließlich 8 der Zwerge geschafft groß zu werden.  Die wurden langsam an feste Nahrung gewöhnt und auf die Katzentoilette trainiert. Nachdem alle stabil und selbstständig gefressen haben, wurden sie mit der neunten Lebenswoche geimpft und gechipt. Und los ging die aufregende Reise in ihr neues Leben bei liebevollen Familien.

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