Fachinstitut für Bienenschutz eröffnet

Quelle: Pixabay

In Berlin fand die symbolische Eröffnung des ersten Fachinstituts für Bienenschutz auf Bundesebene statt. Ziel der Forschung, die am Standort Brauschnschweig im Julius-Kühn-Institut betrieben wird, ist es, sowohl Faktoren zu ermitteln, die Bienen schaden, als auch solche, die ihnen nutzen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, zusammen mit Landwirten und Imkern eine bienenfreundliche Agrarlandschaft zu erarbeiten. Denn Fakt ist, dass es ein Drittel unserer Lebensmittel ohne Honigbienen nicht geben würde. Fakt ist leider auch, dass der Mensch es den fleißigen Tieren mit Pestiziden und Monokulturen auf Feldern seit Jahren schwer macht. Der Klimawandel und Parasiten wie die Varroa-Milbe oder Nosema ceranae tragen ebenfalls zum Bienensterben bei. Wichtig ist jedoch, dass neben aller sinnvoller Forschung auch gehandelt werden muss: 30.000 Tonnen Pestizide werden jährlich in Deutschland eingesetzt. Darunter auch Neonicotinoide, deren schädliche Wirkung auf Bienen belegt ist. Hier bringt Forschung nichts, vielmehr muss auf ein dauerhaftes Verbot ihres Einsatzes hingearbeitet werden.

Zurück