Besuch der TERRA MATER Station Lustadt und Exotenstation Graben-Neudorf

Am 24.09.2011 fand eine Mitgliederversammlung in Lingenfeld mit dem Vorstand und dem Kuratorium statt. Von den 60 anwesenden Vereinsmitgliedern nutzten Einige nach Veranstaltungsende die Möglichkeit, sich die TERRA MATER Station in Lustadt und die Exotenstation im 16 km nahegelegenen Graben-Neudorf zu besichtigen. Bei strahlendem Wetter und guter Stimmung zeigten sich die Stationen von ihrer besten Seite und das Personal vor Ort erklärte den Gästen ausführlich deren tägliche Arbeit. Viele Gäste nutzten so die Möglichkeit, wertvolle Tipps mit nach Hause zu nehmen. Der Vorstand bzw. das Kuratorium wird immer wieder einzelne Stationen besuchen, um sich über den Bestand und Zustand seiner Partner einen Überblick zu verschaffen. Durch diese Besuche wird ein Qualitätsmanagement erzeugt, was sowohl dem Verein und der Station nur zu Gute kommt. "Qualität und seriöse Arbeit spricht sich herum und bringt neue Mitglieder", so Heinz Zimmermann.

Erster Stationsbesuch: TM Station Lustadt

Es war mal wieder beeindruckend, was aus den Anfängen von 2002 aus dem vereinseigenen Hof in Lustadt von TERRA MATER geworden ist.
Das Team um Heinz Zimmermann zeigte den ca. 30 Gästen, was alles mit Idealismus, Ehrgeiz und viel Arbeit möglich ist.

Das 3 Hektar große Gelände wurde mittlerweile als TERRA MATER Vorzeigeobjekt zur Tierauffangstation ausgebaut. Sinn und Zweck ist die Aufnahme von entlaufenen, beschlagnahmten oder ausgesetzten Tieren.
Alle Aussenanlagen, Ställe, Waschstube, Medizinischer Not-Raumversorgung, Käfige, Volieren, Büro etc. wurde in jahrelanger Arbeit auf den neuesten Stand ausgebaut und erweitert. Mittlerweile bietet diese Station ganzjährige Unterkunft für Hunde, Katzen, Vögel, Pferde und Huftiere, sowie Nagetiere.

2. Besuch: Exotenstation Graben-Neudorf

Gleichzeitig nutzten einige Gäste durch einen Shuttle-Service, die Exotenstation im nur 16 km nahe gelegenen Ort Graben-Neudorf zu besuchen. Mit Respekt und der nötigen Ehrfurcht bekamen wir einen Einblick in diese exotische Welt. In den verschiedenen Teichen werden derzeitig ca. 60 Wasserschildkröten beherbergt. Überall auf dem Gelände sind noch weitere Terrarien mit Leguanen, Landschild-, Schnapp-, Schlangenhalskröten verteilt. "Die meisten Tiere stammen aus Beschlagnahmungen sowie Fundtiere, ebenso Tiere die den ehemaligen Haltern zu groß geworden sind" sagt Monika Schlegel. Wer sich traute, schaute sich auch noch im ausgebauten Haus die Phytonschlange, Boa Constrictor, Vogelspinnen und viele weitere Tiere an. Es ist schon faszinierend, sich zwischen den Terrarien, den Schlangen- und Vogelspinnen-Häuten zu bewegen und dem Vortrag, sowie den Erlebnissen von Frau Schlegel zu folgen. "Da wir immer bemüht sind, die Tiere in verantwortungsvolle Hände zu geben, wird das Platzproblem zu einer echten Herausforderung. Aber auch das werden wir noch lösen", sagt Frau Schlegel. Es sollen 2 neue "Riesenterrarien" gebaut werden"... Die Besucher waren jedenfalls tief beeindruckt.

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